874

Als die Wickingersiedler erstmals AD 874 in Island ankamen, brachten sie zwei Dinge mit, das Islandpferd und das Islandschaf. Beide hatten genauso viel Einfluss auf die Geschichte und Entwicklung des Landes wie man selbst.

Ohne Schaf wäre Island unbewohnbar.
Seit sie zum ersten Mal die Nordatlantische Insel besiedelt hatten, waren sie in einen erbarmunglosen Kampf mit den harten Lebensbedingungen vestrickt.
Während das Pferd für Transportzwecke eingesetzt wurde, diente das Schaf der ganzen Nation zum Überleben, und das nicht nur als Nahrung, sondern mit seiner Wolle auch als Schutz gegen die harten Witterungsbedingungen. Ohne das Schaf wäre Island unbewohnbar. Obwohl die mittelalterlichen Sagen durch Taten und Heldenmut inspiriert wurden, erzählen sie doch vom alltäglichen Leben, wie scheren und spinnen – Fähigkeiten, die zur Tradition wurden und durch die Jahre hinweg erhalten blieben.